Vom Manuskript zum Buch

Vom Manuskript zum Buch

Was du wirklich wissen musst

 

Hallo Wölfe, wie wird aus deinem Manuskript ein echtes Buch?
Genau darum ging es bei der Onlinemesse mit Thorsten Simon von BoD – einer der wichtigsten Anlaufstellen für Selfpublisher. Hier bekommst du die wichtigsten Erkenntnisse. Klar und  ohne Umwege.


Erkennst du dich wieder?

 

Da ist dieser Moment. Du schließt dein Dokument. Letzter Punkt. Ende. Und plötzlich ist da Stille. Wo vorher Figuren gestritten haben, Emotionen gebrannt haben und dein Kopf nicht zur Ruhe kam, liegt jetzt einfach nur… dein Manuskript. Und dann kommt sie.
Diese eine Frage, die alles verändert: War’s das – oder fängt es jetzt erst richtig an?


Es ist kein Spaziergang …

 

Vom Manuskript zum Buch ist kein romantischer Spaziergang.
Es ist ein Weg. Mit Entscheidungen. Mit Verantwortung. Mit Mut. Du hast dein Herz hineingeschrieben. Jetzt musst du entscheiden, ob du es auch hinaus in die Welt schickst.

Genau darum ging es bei der Onlinemesse mit Thorsten Simon von BoD.

  • Wie wird aus deinem Herzensprojekt ein echtes Buch?
  • Und was musst du wissen, bevor du diesen Schritt gehst?

Wenn dein Manuskript nicht nur existieren, sondern gelesen werden soll – dann lies weiter. Denn jetzt beginnt der Teil, wo die Arbeit erst so richtig beginnt. 😉


Verlag vs. Selfpublishing – Wer hat die Kontrolle?

 

Beim klassischen Verlag gibt man als Autor alles aus der Hand. Man weiß nie genau, wo die Reise hingeht. Und vieles muss man auch so annehmen, wie der Verlag das entscheidet. Ansonsten hat sich der Traum vom Verlag erledigt. Und manchmal geht das schneller, als man denkt.

Lektorat, Cover, Titel, Auflage – Entscheidungen fallen oft ohne dich. Der Verlag trägt das finanzielle Risiko. Dafür entscheidet er auch.

Im Selfpublishing? Entscheidest du alles. Als Selfpublisher hat man hingegen die volle Kontrolle. Man weiß immer: Was, wie, wo und wann? Aber vor allem, mit welchen Leuten man zusammenarbeiten möchte.

  • Wann erscheint dein Buch?
  • Wer gestaltet das Cover?
  • Wer lektoriert?
  • Welche Strategie fährst du?

 

Vom Manuskript zum Buch bedeutet hier: volle Verantwortung – aber auch volle Freiheit.


Print on Demand – Was steckt dahinter?

 

Beim Print on Demand wird dein Buch erst gedruckt, wenn es bestellt wird.

Vorteile:

  • Kein Lager
  • Keine hohe Vorab-Investition
  • Nachhaltiger
  • Professionelle Listung im Handel
  • ISBN auch privat erhältlich (ca. 70 €)

Für Leser macht es keinen Unterschied. Für dich als Autor schon: weniger Risiko.


Selfpublishing ist kein Hobby – es ist ein Projekt

 

Du brauchst Antworten auf diese Fragen:

  • Wo will ich mit meinem Buch hin?
  • Wer ist meine Zielgruppe?
  • Wie viel Zeit investiere ich wirklich?

Selfpublishing kostet:

  • Zeit
  • Nerven
  • Mut

Und ja: Marketing.

Viele Autoren scheitern nicht am Schreiben – sondern am Sichtbarwerden.


Zielgruppe: Schreibst du für dich – oder für Leser?

 

„Ich schreibe ein Buch“ reicht nicht. Die bessere Frage lautet: Für wen schreibe ich? Wenn du junge Leser willst – dann finde sie dort, wo sie sind. Zum Beispiel auf TikTok.

 

Wer alle Plattformen bespielt, verzettelt sich. Besser: eine Plattform richtig.

 

Thorsten Simons Rat: Spezialisieren. Qualität statt Dauerfeuer.


Marketing beginnt nicht beim Erscheinen

 

Marketing beginnt während du schreibst.

Erfolgreiche Selfpublisher:

  • haben ein klares Konzept
  • kennen ihre Leser
  • bauen früh Reichweite auf
  • beobachten, was andere gut machen

Und ja – sogar viele Verlage schauen inzwischen zuerst auf deine Reichweite. Der Markt hat sich verändert. Wer das ignoriert, verliert Zeit.


Der Weg zum Verlag

 

Du willst klassisch veröffentlichen? Dann recherchiere Literaturagenturen. Und zwar gezielt. Ein Liebesroman gehört nicht zu einer Fantasy-Agentur. Das klingt banal – wird aber ständig falsch gemacht. Branchenkenntnis ist kein Bonus. Sie ist Voraussetzung.


Metadaten – dein unsichtbarer Erfolgsfaktor

 

Metadaten – Fluch und Segen …

 

Viele Selfpublisher haben am Anfang ihrer Karriere Probleme mit bestimmten Begriffen. Eines dieser Begriffe sind Metadaten. Die für viele gleichzeitig Fluch und Segen bedeuten. Denn viele können damit nichts anfangen. Dabei sind sie superwichtig für dich als Autor, damit man dein Buch überhaupt im Dschungel der Bücher findet. 

 

Ein kleines Beispiel zu Metadaten:

Stell dir vor, du bist in einer riesigen Bibliothek mit Millionen von Büchern, aber alle Bücher haben den gleichen weißen Einband und auf keinem steht ein Name oder Titel geschrieben. Wie würdest du dein Lieblingsbuch dann finden? Unmöglich oder?

Und genau hier kommen die verfluchten und gesegneten Metadaten ins Spiel. Zu denen zählen:

  • Titel
  • Autorenname
  • Genre
  • Klappentext
  • Schlagwörter
  • Cover

 

Diese Daten helfen dabei, dass dein Buch in Online-Shops wie Amazon überhaupt gefunden werden. Also, befasse dich damit.

Noch ein Hinweis für die, die sich gegen alle Neuerungen sträuben. Solltet ihr kein Wert auf Metadaten legen, dann stellt euch Folgendes vor. Ohne gute Metadaten ist ein selbst veröffentlichtes Buch wie eine Schatzkiste, die irgendwo tief im Wald vergraben ist, aber für die es keine Schatzkarte gibt.

Bedeutet: Ihr werdet nicht gefunden. Und all eure harte Arbeit und Mühe ist umsonst. Also, bevor ihr euch dagegen wehrt, lest euch rein und versucht euch die Basis anzueignen. Schaut euch andere Autoren an, wie die es machen. So lernt ihr es am besten. Und vor allem gebt nicht auf.

Gerade in Shops wie Amazon entscheiden sie darüber, ob du gefunden wirst. Viele unterschätzen das. Das ist ein Fehler.


Was du wirklich brauchst, um vom Manuskript zum Buch zu kommen

 

  • Ein klares Konzept
  • Eine Strategie
  • Realistische Planung
  • Austausch mit anderen Autoren
  • Mut
  • Lernbereitschaft

Selfpublishing ist kein einfacher Weg. Aber es ist dein Weg. Wenn dein Buch floppt, liegt es an dir. Wenn es funktioniert – auch.


Fazit:

 

Selfpublishing ist nervenaufreibend und braucht eine Menge Mut. Aber als Autor ist man unabhängig. Man hat stets den kompletten Ablauf im Auge. Wenn das Buch dann nicht gut ankommt, war man es am Ende selbstschuld.

 

Was man also auf jeden Fall braucht, um erfolgreich zu sein:

  • Austausch mit anderen Autoren.
  • informieren und recherchieren.
  • einen kleinen (realistischen) Plan haben.
  • jeder Leser, der euch ein Feedback gibt, ist super.
  • Mut haben.
  • offen sein für neue Dinge und Wege.

 

Es wird leichter, desto mehr Bücher ihr herausbringt. Also, meine Wölfe habt Mut und nimmt euch die Buchveröffentlichung zu Herzen. Arbeitet hart und ihr werdet Gutes bekommen. Aber tut es mit Herzen. Ich glaube an euch! 💪🏻💪🏻💪🏻

 

Vom Manuskript zum Buch ist heute mehr als nur Schreiben.

Es bedeutet:

  • Verantwortung übernehmen
  • Den Markt verstehen
  • Deine Leser kennen
  • Dranbleiben

Und ja – Herzblut investieren.

Wölfe, wenn ihr diesen Weg geht, dann geht ihn richtig. Halbherzig bringt nichts. Im nächsten Artikel sprechen wir tiefer über Metadaten – denn dort entscheidet sich oft mehr, als man glaubt.

Eure
Pauli Wolf 🐺

AUUUUUU

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